13. Februar 2018

Formel 4: Alles, was man zur Nachwuchsserie wissen muss

Wer hat’s erfunden? Es war Gerhard Berger! Auf Initiative der österreichischen Rennfahrer-Legende hat die FIA 2014 die Formel 4 ins Leben gerufen – als Verbindung zwischen dem Kart- und dem Formel-Sport. Derzeit gibt es weltweit 12 unterschiedliche nationale Serien. Die Deutsche Formel-4-Meisterschaft wird in Österreich und Deutschland gefahren. Von 8. bis 10. Juni macht die „die Liga der künftigen Champions und prominenten Söhne“ Station am Spielberg.

Formel 4 als Kaderschmiede
Die Einstiegsklasse in den Formel-Sport gilt als Kaderschmiede für künftige Champions, aber auch als „Spielwiese“ für prominente Söhne. „Name-Dropping“ gefällig? Bitte sehr:

  • Lance Stroll: Hat 2014 die italienische F4 für sich entschieden und fährt seit 2017 für Williams in der Formel 1.
  • Lando Norris: Hat 2015 die britische Formel 4 gewonnen und sich 2017 zum F3-Champion gemacht. In diesem Jahr steigt er in die Formel 2 auf.
  • Mick Schumacher: Der Sohn von Michael Schumacher ist 2016 Vize-Meister in der F4 geworden und fährt derzeit in der Formel 3.
  • Jonathan Cecotto: jüngster Sohn von Rennsport-Ikone Johnny Cecotto
  • Harrison Newey: Sohn von Adrian Newey, Designer von Weltmeister-Autos in der Formel 1
  • Enzo Fittipaldi: Enkel des zweifachen F1-Champions Emerson Fittipaldi
  • David Schumacher: Sohn des ehemaligen F1-Piloten Ralf Schumacher

Wer kann sich die Formel 4 leisten?
Die Formel 4 gilt als „affordable“ – also erschwinglich. Die Motoren müssen 10.000 Kilometer, die in einer Saison absolviert werden, ohne Revision laufen. Der maximale Preis eines Motors beträgt 9.500 Euro. Die Revision des Motors nach 10.000 km Laufleistung darf maximal 4.000 Euro kosten, sodass bei einer gesamt vorgeschriebenen Laufzeit von drei Jahren der durchschnittliche Preis für einen Kilometer bei rund 70 Cent liegt.

Wie läuft ein Rennwochenende ab?
Die Formel 4 startet mit zwei 30-minütigen Trainings und dem Qualifying am Freitag. Am Samstag gibt es ein Rennen, am Sonntag zwei Rennen (jeweils 30 Minuten). Die Startaufstellung beim ersten und dritten Rennen ergibt sich aus dem Qualifying, das zweite Rennen wird nach dem Ergebnis des ersten Rennens gestartet, wobei die ersten zehn Fahrer in umgekehrter Reihenfolge an den Start gehen.

Wie schaut die Punktevergabe aus?
Das Punktesystem ist mit dem sämtlicher FIA-Serien identisch, also:
25-18-15-12-10-8-6-4-2-1.

Wer möchte probieren? Formel 4 Red Bull Ring Edition
Wie es sich anfühlt, einen F4-Boliden in der Red Bull Ring Edition selber zu lenken? Am besten ausprobieren – am Red Bull Ring ist das möglich. Alle Infos dazu sind hier zu finden.

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