ADAC GT Masters-Rookie Fabian Vettel: „In jeder Kurve zählt jeder Millimeter“

Das Interview mit dem Bruder des F1-Weltmeisters über die Faszination von GT3-Rennen, die Atmosphäre am Red Bull Ring, seine Probleme mit Kurve 1 und – natürlich – über seinen berühmten Nachnamen.

Vettel fährt Mercedes – das ADAC GT Masters 2019 macht‘s möglich. Die Rede ist von Fabian Vettel, dem Bruder von Sebastian. Der 20-Jährige sitzt seit dieser Saison für das Mann-Filter Team HTP am Steuer eines Mercedes-AMG GT3. Sein nächster Renneinsatz: von 7. bis 9. Juni am Red Bull Ring. Das Interview dazu gibt’s schon jetzt:

Servus Fabian, deine ersten zwei Renn-Wochenenden als GT3-Rookie liegen hinter dir. Wie schaut deine erste Zwischenbilanz nach Oschersleben und Most aus?

Das erste Wochenende in Oschersleben ist nicht nach Plan gelaufen, da hatte ich Schwierigkeiten, meinen Rhythmus zu finden und mich auf alles einzulassen. Diese Erfahrung musste ich schnell abhaken. Aber in Most war die Steigerung spürbar... Platz 7 hat uns gezeigt, dass wir Speed haben und vorne mitfahren können. Diesen Weg müssen wir jetzt einfach fortführen.

Du hast dich von Platz 24 im ersten Rennen auf Platz 7 im vierten Rennen verbessert. Was hast du verändert?

In Wirklichkeit kann ich das gar nicht sagen. Es hat einfach funktioniert und es ist nichts passiert, was uns ausgebremst hat. Aber bis zum ersten Sieg ist es noch ein weiter Weg. Das ist mir klar.

Warst oder bist du überrascht vom hohen Niveau im ADAC GT Masters?

Ich bin fahrerisch nicht vom Himmel gefallen, es ist also nichts dabei, was ich nicht geahnt hätte. Aber wie krass die Serie abläuft, merkt man erst, wenn man mitten im Feld mitschwimmt. Wenn die Plätze 1 bis 20 innerhalb einer halben Sekunden liegen, dann zählt in jeder Kurve wirklich jeder Millimeter. Man kann sich gar nicht vorstellen, wie eng das alles ist.

Wie würdest du den Satz beenden: Das ADAC GT Masters ist...

... die Nr. 1 im GT-Sport. Knallhart und geil. Eine mega Competiton, wo keine Nasenbohrer unterwegs sind. Da wird dir nichts geschenkt. Das ist mir sofort klar gemacht worden.

Dein nächstes Rennen fährst du am Red Bull Ring. Wie gut kennst du die Strecke?

Ich bin vor zwei Jahren Audi Sport TT Cup hier gefahren, einmal habe ich das Ziel gesehen, einmal bin ich gecrashed.

Nützt dir diese Renn-Erfahrungen?

Fahrerisch kann ich davon eher nichts mitnehmen, aber zumindest weiß ich, wo es langgeht. Ich finde die Atmosphäre am Red Bull Ring mega entspannt. Ich bin ein Bergmensch und gehe seit Jahren in die Berge, auch in Österreich habe ich schon viel Zeit verbracht. Es ist fast wie mein zweites zu Hause.

Was wird die größte Herausforderung am Spielberg?

Die Corvette zu schlagen. Mercedes ist bei der Endgeschwindigkeit nicht so stark, deshalb werden wir es nach Kurve 1 und auf der Start-Ziel-Gerade eher schwer haben.

Natürlich kann ich es dir nicht nach ganz ersparen, deinen Nachnamen zu thematisieren. Vettel fährt Mercedes – das klingt überraschend in der Motorsportszene...

Ich fahre ja nicht für Mercedes, sondern mit einem Mercedes. Das sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Außerdem bin ich ja ich und habe motorsportlich mit dem anderen Vettel eigentlich nichts zu tun...

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