11. Juli 2018

Alles, was man zum 4-Stunden-Rennen wissen muss

Langstrecken-Rennen gelten als ultimative Herausforderung im Motorsport. Von 20. bis 22. Juli kommt die European Le Mans Series nach Spielberg. Bei diesem 4-Stunden-Rennen stehen die legendären Le Mans Prototypen am Start. Hier ein Überblick über die Technik, das Reglement und prominente Fahrer & Teams.

ELMS-SAISON 2018

Bei der European Le Mans Serie gibt es 6 Tour Stopps. Nach dem Saisonauftakt in Le Castellet und Monza findet am Spielberg das dritte Rennen statt. Es folgen Silverstone, Spa-Francorchamps und Portimão.

PILOTEN & TEAMS

Die ELMS ist ein traditionelles Einsatzgebiet für prominente Fahrer und Teams. In diesem sind unter anderem der ehemalige F1-Pilot Felipe Nasr sowie der frühere Toro-Rosso-Fahrer und aktuelle WM-Leader der Formel E Jean-Eric Vergne zu sehen. Mit Christian Ried ist auch der aktuelle Sieger des 24 Stunden-Klassiker von Le Mans in der GTE-Klasse am Start. In der LMP2-Klasse geht das Team „Panis Barthez Competition“ ins Rennen. Dahinter stehen der F1-Pilot Oliver Panis und der ehemalige Torhüter der französischen Fußballnationalmannschaft Fabien Barthez.

GESAMTFÜHRENDE

LMP2: G-Drive Racing (RUS / Oreca 07 – Gibson) mit Roman Rusinov (RUS) und Andrea Pizzitola (FRA)
LMP3: Eurointernational (USA / Ligier JS P3 – Nissan) mit Giorgio Mondini (ITA) und Kay Van Berlo (NLD)
LM GTE: JMW Motorsport (GBR / Ferrari F488 GTE) mit Liam Griffin (GBR), Alex MacDowall (GBR) und Miguel Molina (ESP)

RENNKLASSEN

LMP2 (Le Mans Prototyp 2): Ist die „Königsklasse“ der ELMS mit 18 gemeldeten Teams und 51 Fahrern. Die Fahrzeuge müssen ein geschlossenes Cockpit haben und werden von einem V8 Einheitsmotor von Gibson Technologien mit 4.200 cm³ Hubraum angetrieben. Das Kostenlimit für ein Chassis liegt bei 483.000 €. In jeder Fahrerpaarung muss mindestens ein Amateur vertreten sein (Silver/Bronze License Class). Die Hintergrundfarbe der Startnummer ist blau.

Technische Daten
Leistung: rund 610 PS
Topspeed: 315 km/h
Schaltung: 6 Gänge
Tank: 75 Liter
Gewicht: min. 930 kg
Länge: max. 4.750 mm
Breite: 1.800 – 1.900 mm
Heckflügel: max. 1.800 mm breit

LMP3 (Le Mans Prototyp 3): Die Einstiegsklasse in den Langstrecken-Sport mit 19 Teams und 53 Fahrern in der Saison 2018. Der Einheits-V8-Motor kommt von Nissan, das Getriebe von X-Trac und die Fahrzeugelektronik von Magnetti Marelli. Die Kosten für ein rennbereites Chassis dürfen 206.000 Euro nicht überschreiten. In jedem Team muss zumindest ein Fahrer der Bronze License Class mit dabei sein, Gold License-Piloten dürfen nur in Dreierteams eingesetzt werden und nicht länger als 60 Minuten fahren. Die Hintergrundfarbe der Startnummer ist violett.

Technische Daten
Leistung: rund 425 PS
Topspeed: 275 km/h
Schaltung: 6 Gänge
Tank: 100 Liter
Gewicht: min. 900 kg
Länge: max. 4.650 mm
Breite: max. 1.900 mm

LM GTE (Le Mans Gran Turismo Endurance): Das sind seriennahe Sportwagen der Marken Ferrari F488 und Porsche 911. In diesem Jahr gibt es 6 Teams und 18 Fahrer. Zugelassen sind nur Autos, von denen zumindest 100 Stück für den Straßenverkehr produziert wurden, bei einem Carbon Chassis gilt ein Minimum von 300 Stück. Es darf nur ein Fahrer mit Platinum oder Gold License im Team mitfahren. Die Hintergrundfarbe der Startnummer ist orange.

Technische Daten
Leistung: bis zu 670 PS
Hubraum: 5.500 Kubik bei 8 Zylindern oder 3.200 Kubik bei 6 Zylinder Turbo
Topspeed: 270 km/h
Schaltung: 6 Gänge
Tank: 50 – 90 Liter
Gewicht: min. 1.245 kg
Länge: max. 4.800 mm
Breite: max. 2.050 mm

ZAHLEN ZUM RED BULL RING

LMP2: Siegerteam 2017 in der Königsklasse war „United Autosports“ mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 193,3 km/h nach 169 Runden. Die schnellste Rundenzeit lag bei 1:20,563 und damit nur knapp 13 Sekunden hinter der Rennpace in der Formel 1!
Der Rückstand des zweitplatzierten Teams „G-Drive Racing“ lag nach 4 Stunden Racing pur bei gerade Mal bei 4,554 Sekunden!

LMP3: „Eurointernational“ siegt nach 157 Runden mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 178,4 km/h. Top-Rundenzeit: 1:27,281.

LM GTE: "Spirit of Race" fährt nach 155 Runden auf Platz 1 (174,7 km/h). Schnellste Rundenzeit: 1:29,14

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