Rotorwings Formation Team

Im „Rotorwings Formation Team“ haben sich im Sommer 2012 drei eingefleischte Gyrocopter-Piloten zusammengefunden, um die Faszination des Tragschrauber-Fliegens neu zu definieren.

Das Team - gegründet von Zotter - besteht aus den Piloten Peter Metzger, Otmar Zotter und Thomas Rest. Alle drei Piloten verbindet eine langjährige Fliegerfreundschaft.

Otmar Zotter fliegt seit 28 Jahren für Red Bull und blickt auch auf eine lange Paragleiter-Karriere (mit und ohne Motor) in unterschiedlichsten Bewerben zurück.

Peter Metzger, im Brotberuf Arzt, wechselte vom Modell- zum Segelflug, begann dann mit dem Paragleiten und betreibt seit 1997 mit Fliegerfreund Otmar Zotter Motorgleitschirmfliegen.

Im Flug ist der Tragschrauber dank seines breiten Geschwindigkeitsspektrums gegenüber der Fläche im Vorteil. In Kurven fliegt der äußere Gyrokopter mit 120 km/h, während der Innere mit 80 km/h unterwegs ist. Beide Geschwindigkeiten sind für die ultraleichten Drehflügler ein Kinderspiel. Das Beachten der Mindestfahrt und das Spiel mit den Klappen wie es Flächenpiloten in solchen Situationen kennen, entfällt beim Gyrokopter. Geflogen wird in 150 Metern über Grund, und falls es die Genehmigung hergibt, gerne auch niedriger. Gebührender Abstand zum Publikum versteht sich von selbst.

Bei den möglichen Figuren sind ULs per Gesetz eingeschränkt. Kunstflug ist tabu. Doch das sehen die Piloten nicht als Handicap. Ganz im Gegenteil. Sie spielen mit dem Potenzial des Tragschraubers. Peter Metzger: „Richtig gut sieht es zum Beispiel aus, wenn wir in der Autorotation durch unseren eigenen Rauch senkrecht absteigen. Dieses fliegerisch harmlose Manöver lässt wunderschöne Wirbel durch den Rotor entstehen.“ Otmar Zotter ergänzt: „Um beim Publikum einen guten ersten Eindruck zu hinterlassen, genügt es schon, zum Auftakt in einer Dreiecksformation über den Platz zu fliegen, mit farbigem Rauch kunstvoll in Szene gesetzt. Anschließend zieht dann einer der Tragschrauber in einer Kurve nach oben.“ Elegant kommen auch die gemeinsamen Starts und Landungen rüber. Dabei profitiert der Tragschrauber von seinen kurzen Rollstrecken.

Auch heute fordert die Formation einen hohen Einsatz aller Beteiligten. Zwei- bis dreimal im Monat wird trainiert, dazu kommen die Auftritte.

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