24. September 2017

FIA Formel 3: Die Liga der großen Namen – „next generation“

Schumacher, Piquet, Newey oder Habsburg... in der Formel 3 sind in dieser Saison Fahrer mit legendären Namen am Start. Die Väter haben eine heldenhafte Vergangenheit, die Söhne eine große Zukunft? Alle vier haben eines gemeinsam: Sie wollen Weltmeister in der Formel 1 werden!

Mick Betsch: Der nächste Schumacher in der Formel 1

Sie kennen Mick Betsch nicht? Gut so, denn das war der Plan. Der junge Deutsche ist am Anfang seiner Kart-Karriere mit dem Mädchennamen seiner Mutter an den Start gegangen, um Vergleiche mit seinem legendären Vater zu vermeiden. Die Rede ist von Mick Schumacher, Sohn des siebenfachen Formel 1-Weltmeisters. Der 18-Jährige hat gleich in seiner Rookie-Saison in der F3 einen Platz auf dem Podium geholt (P3 in Monza) und liegt derzeit auf dem 11. Rang in der Gesamtwertung.

„Rennfahren ist das, wovon ich träume. Es ist das, womit ich mich ständig beschäftige. Es ist anstrengend, es ist schwierig, es ist herausfordernd, es ist kompliziert. Es ist einfach nur super!“

Sowohl Mercedes als auch Ferrari wollen Mick langfristig in die Formel 1 bringen – der nächste Schumacher in der Königsklasse des Motorsports. Nach anfänglicher Bescheidenheit hat der junge Schumacher nach zwei erfolgreichen Jahren in der Formel 4 viel an Selbstvertrauen gewonnen. Seine Kampfansage an die Zukunft:

"Mein Ziel ist es, Formel-1-Weltmeister zu werden. Mein Vorbild ist mein Papa. Einfach, weil er der Beste ist. Mein Idol."

Ferdinand Habsburg: Der Urenkel des österreichischen Kaisers fährt Volkswagen

Ferdinand Zvonimir Maria Balthus Keith Michael Otto Antal Bahnam Leonhard Habsburg-Lothringen ist von blaublütiger Abstammung. Dass er der Urenkel des letzten Kaisers von Österreich (Karl I.)  ist, macht ihn einzigartig im Rennzirkus. Bei der Motorsport-Karriere setzt der 20-Jährige standesgemäß ganz auf Tradition: Kart-Racing, Formel Renault, Euroformula Open, Toyota Racing Series und jetzt FIA Formel 3 beim Team Carlin und einem Motor von Volkswagen. Im belgischen Spa hat er gleich in seiner Rookie-Saison seinen ersten Sieg feiern können, dazu kommen ein zweiter Platz in Monza und ein dritter Platz in Zandvoort.

Ferdinand Habsburg, der den früheren F1-Fahrer Alexander Wurz zu seinen wichtigsten Mentoren zählt, wird neben DTM-Pilot Lucas Auer als Österreichs heißeste Aktie auf ein Cockpit in der Formel 1 gehandelt.

„Es ist ein tolles Gefühl, dass mir viele den Einstieg in die Formel 1 zutrauen. Es macht mich stolz, aber nicht mehr. Ich kann nur jedes Rennen mein Bestes geben und schauen, ob ich mein Ziel erreiche. Ich versuche jedenfalls, keinen Extradruck durch die Erwartungen der Motorsportfans aufkommen zu lassen.“

Harrison Newey: Ein erfolgreicher Vater kann anstrengend sein

Adrian Newey macht Champions. Als begnadeter Motorsport-Ingenieur und Design-Guru hat der Brite mit „seinen“ Boliden insgesamt 20 WM-Titel eingefahren, unter anderem für Red Bull Racing, Williams und McLaren. Wird ihm das auch mit seinem Sohn gelingen? Bloß nicht, sagt Harrison Newey. Er fährt sein zweites Jahr in der FIA Formel 3 im Dienste von Van Amersfoort Racing (Mercedes) und will aus dem Schatten seines Vaters treten. Für einen Platz auf dem Podium hat es bislang zwar noch nicht gereicht, aber Siege in der MRF Challenge Formel 2000 und in der Formel 4 hat der 19-Jährige bereits eingefahren.

„Einen erfolgreichen Vater zu haben, kann manchmal sehr anstrengend sein. Ich habe mich oft gefragt, was ich tun muss, um nicht nur als Adrian Neweys Sohn wahrgenommen zu werden. Ich will meine eigene Karriere schaffen.“

Harrison schätzt auf der anderen Seite das geniale Wissen von Adrian – weil die meisten Fahrer nicht verstehen, wie ihr Auto eigentlich funktioniert. Harrison hingegen ist mit legendären Konstruktionen groß geworden, er kann seinen Mechanikern genau sagen, was sie zu tun haben. Eine Eigenschaft, die er vor allem bei Fernando Alonso schätzt – der einzige aktuelle F1-Pilot, den er uneingeschränkt bewundert.

Pedro Piquet: Wenn zum Glück auch noch das Talent kommt

Pedro Piquet ist ein Raubtier, wenn es um die Formel 3 geht. In der brasilianischen Serie war der 19-Jährige nach seinem Umstieg vom Kartsport vom ersten Rennen weg der dominante Fahrer: 2014 gewann er 12 von 16 Rennen, im Jahr darauf 14 von 16 Rennen. Es sind Erfolgsgene, die er offenbar von seinem Vater mit auf die Rennstrecke bekommen hat. Nelson Piquet war zwischen 1978 und 1991 bei 204 Grand-Prix-Rennen in der Formel 1 am Start und wurde in dieser Zeit dreimal Weltmeister.

Zum Talent von Pedro kommt auch das Glück. Beim Porsche GT3 Cup in Brasilien ist er beim Rennen in Goiania nach einer Berührung mit einem Kontrahenten von der Strecke abgekommen und hat sich überschlagen, der damals 17-jährige ist fast unverletzt ausgestiegen. Sein bislang bestes Ergebnis in der FIA Formel 3 Europameisterschaft war ein zweiter Platz am Norisring in Deutschland. Er fährt für Van Amersfoort Racing mit einem Mercedes-Motor.

„Das Team bietet mir ein familiäres Umfeld. Das ist wichtig für mich. Ich kann mich deswegen zu 100 Prozent auf meinen Job konzentrieren – und das ist, ein konstanter Siegfahrer in der FIA Formel 3 zu werden. Ich bin jedenfalls bereit dafür!“

Weitere Informationen zum DTM Wochenende finden Sie in der Spielberg App und im Facebook Event Entry.

Erlebnisse mit Motor

Finden Sie Ihr Fahrerlebnis

 Jetzt suchen
News & Events
Aktuelles

Alle aktuellen Themen rund um den Spielberg finden Sie hier zusammengefasst. Von Veranstaltungen über akustische und kulinarische Meilensteine, bis hin zu saisonalen Highlights und Neuigkeiten zu Motorsport-Themen sind hier alle wichtigen Informationen vertreten.

ABT
Earwear
Jaguar - Land Rover
OMV
Pewag
Pirelli
Rauch
Red Bull Mobile
Remus
Steiermark
Tag Heuer
voestalpine
Uniqua

Newsletter

Welchen Newsletter möchten Sie abonnieren?

Vielen Dank für Ihre Anmeldung zum Newsletter.
Motorsport
2-Rad Motorsport
Offroaderlebnisse
Kulinarik
Kunst & Kultur
Veranstaltungen & Events
Outdoor & Freizeit
Wellness & Entspannung
Jagen & Fischen
Reiten
Golfen
Familienangebote
 

Bitte klicken Sie auf 'Ich bin kein Roboter' um das Captcha zu lösen.

Ich akzeptiere die Datenschutzrichtlinien.