Portugiesischer Premierensieg am Red Bull Ring

Für einen wuchtigen Auftakt sorgten die Kraftprotze der FIA Truck Racing Europameisterschaft am Samstag auf dem Red Bull Ring. Wie schon 2016 legte der Vierfach-Champion Jochen Hahn (GER) bei der Truck Race Trophy einen Traumstart hin und dominierte das erste Rennen der Saison. Knapp dahinter jubelte die deutsche Pilotin Stephanie Halm über ihren ersten Podestplatz auf dem Red Bull Ring. Den zweiten Lauf dominierte José Rodrigues (POR) und feierte damit seinen und den Premieren-Sieg eines Portugiesen in der Geschichte des Truck Race – vor Norbert Kiss (HUN) und Gerhard Körber (GER). Der Österreicher Markus Altenstrasser belegte die Plätze 8 und 9.

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Truck-Racerin fordert den Champion

Für seine Mission, den fünften Titel einzufahren, legte der deutsche Altmeister Jochen Hahn gleich im ersten Rennen am Samstag den optimalen Grundstein. „Ich habe den Start etwas verschlafen und Steffi (Halm, Anm.) war drauf und dran, an mir vorbei zu gehen. Es war ein harter aber fairer Zweikampf in den ersten beiden Kurven. Erstes Rennen, erster Sieg, Job erledigt“, freute sich Hahn über seinen Start-Ziel-Triumph in seinem neuen IVECO-Truck. Zwanzig Runden lang kämpfte seine Landsfrau Stephanie Halm, nach einem sensationellen Qualifying und Start aus der ersten Reihe, mit dem amtierenden Europameister um den Sieg. Sie musste sich am Ende nur knapp geschlagen geben, verwies ihrerseits den Rest des Feldes deutlich auf die Plätze und strahlte: „Die ersten Kurven sind wir nebeneinander gefahren. Ich habe ihm (Jochen Hahn, Anm.) den Platz gelassen, wollte nicht zu viel riskieren, und habe schließlich mein bestes Resultat in einem ersten Rennen geschafft, perfekt für mich!“ Gerhard Körber komplettierte den Dreifach-Erfolg für Deutschland. Der Local Hero Markus Altenstrasser fuhr auf Rang 8 und sicherte sich damit, wegen der gestürzten Startreihenfolge der Positionen 1 bis 8, die Pole-Position für den zweiten Lauf.

Portugiesischer Premierensieg im zweiten Rennen

Mit Markus Altenstrasser startete José Rodrigues (POR) aus Startreihe. Der Local Hero musste recht bald die Führung abgeben und den Portugiesen davonziehen lassen. Über viele Runden schlug sich der Oberösterreicher wacker an zweiter Stelle, hatte jedoch zunehmend Probleme: „Das Hauptproblem waren sehr stark abbauende Vorderreifen, die sind mir zur Mitte des Rennens abhanden gekommen, überspitzt formuliert. Es war dann nicht mehr möglich, die Pace zu halten. Wir werden das Auto heute Nacht umbauen und hoffen, dass wir morgen wieder vorne mit dabei sind.“ Rodrigues verteidigte die Führung bis ins Ziel, feierte den ersten Sieg seiner Karriere und war damit der erste portugiesische Sieger in der Geschichte des Truck Race: „Ich bin überglücklich und es ist eine Ehre für mich, als erster Portugiese gewonnen zu haben.“ Norbert Kiss (HUN) wurde Zweiter vor Gerhard Körber. Am Sonntag erleben die Fans um 13:20 und 15:20 Uhr weitere zwei Rennen der PS-Titanen. Für Motorsport-Feeling sorgen am diesjährigen Truck-Race-Wochenende auf dem Red Bull Ring außerdem der Suzuki Cup Europe/Austria, die Sports Car Challenge sowie die Supercar Challenge.

Zum gesamten Programm

Truck-Stars, starke Männer und mehr am Spielberg

Großer Andrang herrschte am Samstag im Fahrerlager beim Fan Village, wo sich die Fans Autogramme der Truck-Race-Elite holten oder Erinnerungsfotos machten. Auch am Sonntag kann dort um 12:00 Uhr wieder das eine oder andere Wort mit den Piloten gewechselt werden. Aus nächster Nähe bewunderten die Besucher den Volvo Show-Truck „The Iron Knight“, das 2.400-PS-Monstrum mit 6.000 NM Drehmoment, und einem Top-Speed von bis zu 276 km/h.

Der gebürtige Grazer Mario Barth ist einer der weltweit besten Tattoo-Künstler und bei der Truck Race Trophy 2017 persönlich vor Ort, um seine Kunst live am Red Bull Ring zu demonstrieren. Kein Geringerer als der Vierfach-Champion Jochen Hahn schaute beim Meister persönlich vorbei, um sich professionell beraten zu lassen und wer weiß, vielleicht verlässt der deutsche Truck Racer den Spielberg in diesem Jahr mit einem neuen Tattoo.

Stärkster Mann Europas kommt aus Slowenien

Während die Piloten um erste EM-Punkte kämpften, legten sich die stärksten Männer des Kontinents beim European Giants Wettkampf mächtig ins Zeug. In den Bewerben LKW-Ziehen, Baum-Stemmen oder beim Yoke Race – vier Mädchen mussten von den Athleten getragen werden – wurden die kräftigen Kerle lautstark angefeuert. Den Titel am Red Bull Ring holte sich Matjaz Belsak aus Slowenien vom Tiroler Martin Wildauer zurück, der Zweiter wurde.

Tagesausklang im Truckercamp

Während sich die Truck-Stars schon auf die Rennen am Sonntag vorbereiten, klingt der Tag im Truckercamp mit guter Stimmung aus. Country-Star Tom Astor, Laura van den Elzen, Mark Hoffmann, dem Mundharmonika-Virtuosen Michael Hirte sowie der steirischen Countrymusik-Truppe „Raccoon“ sorgen für einmalige Atmosphäre.

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