17. April 2018

Race-Feeling ganz nah an der Königsklasse

Paddle Shifts, Pitlane Speed Limiter, Diffusor, Downforce oder aerodynamischer Grip – die F4 hat alles zu bieten, was den Formel-Sport einzigartig macht. Das Premium-Fahrerlebnis am Red Bull Ring im Fakten Check.

Formel 4 Red Bull Ring Edition: das müssen echte Racer wissen

  • Chassis: Carbon Monocoque von Tatuus, nach FIA Standard zertifiziert.
  • Frontflügel: Ist in der „Version Red Bull Ring“ deutlich größer als in der regulären Formel 4 – kommt aus der britischen F3, produziert mehr Downforce und sorgt für mehr Bodenhaftung beim Einlenken. Damit reagiert das Auto schneller und direkter.
  • Heckflügel: Ist ebenfalls größer, produziert mehr aerodynamischen Grip, der bei 120 km/h zu wirken beginnt, was besonders in den schnellen Kurven zu spüren ist.
  • Diffusor: Modifiziert für mehr Downforce, das Heck ist wuchtiger, um dem Fahrer mehr Grip bieten zu können.
  • Gaspedalweg: Beträgt nur 4 cm – zum Vergleich: bei einem normalen Pkw sind es 7 cm. Der kurze Pedal-Weg sorgt für ein intensives Ansprechverhalten, die volle Leistung wird schnell freigegeben, man muss viel feinfühliger zur Sache gehen.
  • Bremskraftverstärker: Gibt es nicht! Auf das Bremspedal kann und muss man deutlich fester steigen.
  • Reifen: Slicks von Pirelli, es gibt keine Regenreifen, gefahren wird nur im Trockenen.

Der Instruktor
Patrick Friesacher ist einer der wenigen Rennfahrer aus Österreich, die es bis in die Formel 1 geschafft haben. 2005 war er für den Rennstall „Minardi“ am Start und hat in dieser Saison drei WM-Punkte geholt. Seine Erfahrung im Motorsport macht ihn zum perfekten Fahrtechnik-Instruktor am Red Bull Ring. Der Kärntner erklärt Technik & Faszination der Formel 4 und ist überzeugt, dass das Race-Feeling jeden begeistern wird: „Das Auto ist offen, man hört die Geräusche, spürt den Fahrtwind – dadurch erlebt man alles viel schneller, viel direkter, viel intensiver.“

Die Rundenzeiten
Ein Formel 4-Bolide steht für spätes Bremsen, hohe Kurvengeschwindigkeit und noch höhere Traktion. In Summe ergibt das eine atemberaubende Rundenzeit von rund 1:31 am Red Bull Ring, die DTM schafft 1:23 Minuten, der Porsche Supercup ist sogar langsamer. Die Rindt-Kurve ist im F4-Boliden mit 180 km/h zu schaffen, in einem sehr agilen Sportwagen sind 150 km/h schon eine Herausforderung. Patrick Friesacher erklärt, worauf es ankommt: „Linienwahl ist beim Racing überhaupt das Wichtigste, 1 Meter neben der Ideallinie kann den Unterschied ausmachen. Wenn die Linie nicht passt, kann man mit dem besten Auto keine wirklich schnelle Runde umsetzen.“

Die Rennanalyse
Im Fahrzeug ist eine Kamera montiert, mit diesem AIM-System wird die Fahrt über GPS-Sensor bis ins Detail aufgezeichnet und kann mit den Instruktoren (live) analysiert werden. Besprochen werden z.B. Ideallinie, Bremspunkt, Bremskraft, Einlenkpunkt, Scheitelpunkt, Kurvenausgang, aber auch die Blicktechnik – diese Parameter müssen für eine perfekte Runde harmonieren. Jeder Teilnehmer bekommt eine SD-Karten von seinem Fahrerlebnis mit nach Hause.

Die Platzverhältnisse
Es gibt auch für sehr große oder kleinere Fahrer keine Einschränkungen, durch verschiedene Sitzeinlagen und unterschiedlich eingestellte Pedale (weiter hinten/vorne) finden alle in einem Formel 4-Boliden den richtigen Platz.

Die Ausrüstung
Außer jeder Menge Vorfreude am Formel-Racing müssen die Teilnehmer nichts mitbringen. Schuhe, Handschuhe, HANS-System, Helm und Sturmhaube werden vom Red Bull Ring gestellt. Friesacher abschließend: „Jeder, der mit so einem Formel-Boliden gefahren ist, will das wieder erleben, weil es wie eine Sucht ist.“

Die technischen Daten

  • Motor: 4 Zylinder T-Jet von Abarth
  • Hubraum: 1,4-Liter
  • Leistung: 210 PS
  • Gewicht: 570 Kilogramm
  • Leistungsgewicht: 0,368 PS pro Kilo
  • Beschleunigung: 3,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h
  • Drehzahl: maximal 5.750 r/min
  • Renngetriebe: 6 Gang Sadev
  • Benzin: 100 Oktan
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