Sekunden-Krimi auf dem Red Bull Ring

169 Runden später feierte das US-Team United Autosports den Sieg im dritten Saisonrennen der European Le Mans Series 2017 – und das denkbar knapp vor dem Qualifying Sieger, dem russischen Team G-Drive Racing. Nach vier Stunden dramatischem Racing lagen lediglich 4,5 Sekunden zwischen den beiden Schlussfahrern.

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Quali-Sieger dominierte ersten Stint

Hochmotiviert durch seinen ersten Quali-Sieg, hatte Léo Roussel die Ehre, das Rennen als Startfahrer für das russische LMP2-Team G-Drive Racing (RUS) von der Pole Position zu eröffnen. Der junge Franzose machte einen ausgezeichneten Job, enteilte dem Feld, brannte gleich im sechsten Durchlauf die schnellste Rennrunde in den Asphalt (1:20,177), und dominierte den ersten Stint. Das US-Team United Autosports machte sich mit einem langen ersten Stint bemerkbar und konnte sich damit in weiterer Folge auch an die Spitze setzen. Es folgten mehrere Überholmanöver, zahlreiche Zweikämpfe mit Lackaustausch, Fahrerwechsel und Nachtanken in der Boxengasse sowie ein offener Schlagabtausch an der Spitze zwischen G-Drive Racing und United Autosports.

4,5 Sekunden nach 4 Stunden

Nach über 100 Runden und rund zweieinhalb Stunden eroberte Nicolas Minassian (FRA) für Team G-Drive Racing (RUS) die Führung zurück und überließ das Steuer erneut Léo Roussel. Unglaubliches Pech für den jungen Franzosen: Wegen eines technischen Problems seines Oreca 07 - Gibson erbte der Finisher von United Autosports, Filipe Albuquerque (PRT), die Führung und rettete nach 169 Runden 4,5 Sekunden Vorsprung über die Ziellinie.

Das sagt der Sieger

Filipe Albuquerque sah nach nur zwei Fahrerwechseln seines Teams die Zielflagge als Erster: „Als ich ins Auto gestiegen bin, war nur noch eine Stunde zu fahren. Ich habe alles gegeben und 15 Minuten vor Schluss waren meine Vorderreifen am Ende. Leo ist immer näher gekommen Ich habe mir schon Sorgen gemacht, weil ich keine Reserven mehr hatte und er mich gejagt hat. Am Ende hat es gereicht. Gratulation an meine Teamkollegen, die haben einen hervorragenden Job gemacht!“

Fans genossen Motorsport in der „ersten Reihe“

Vor den „4 Stunden vom Red Bull Ring“ lieferten sich die temperamentvollen jungen Piloten des Formula Renault Eurocup einen leidenschaftlichen Kampf um den Sieg, den der Franzose Sasha Fenestraz für sich entscheiden konnte. Am gesamten Rennwochenende kamen Autogramm-Jäger und Motorsport-Freunde voll auf ihre Kosten. Die Pitwalks und das offene Fahrerlager wurden genutzt, um faszinierenden Le-Mans-Boliden ganz nahe zu kommen und den Teams bei der Arbeit über die Schulter zu blicken. Das Highlight des Rahmenprogramms war am Sonntag erneut die Autogramm-Session in der Boxengasse, wo die Besucher Piloten und Stars wie Fabien Barthez trafen und Erinnerungsfotos machen konnten. Mit BMX- und Stunt-Shows unterhielt das ELMS-Village abseits der Rennstrecke und das Projekt Spielberg öffnete seine Fahrerlebniswelt für die Fans!

Unter www.europeanlemansseries.com sind alle Ergebnisse der European Le Mans Series 2017 zu finden.

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