Von der WISBI Challenge aufs Podium

Wer bei der WISBI „Don’t crack under pressure“ Challenge powered by Tag Heuer schnell ist, der ist wirklich schnell! Der Beweis dafür hat einen Namen: Christian Ebner. 2015 hat der 38-jährige Salzburger die schnellste WISBI-Zeit auf den Spielberger Asphalt gebrannt. 2016 hat er mit zwei fulminanten Auftritten in der KTM X-Bow Rookies Challenge – seinem Siegerpreis – den etablierten Fahrern ordentlich Feuer unter den Reifen gemacht, mitten in der Spitze mitgemischt und einen Platz am Podium geholt.

Dabei hat der Ausflug zum Lausitzring gar nicht nach Wunsch begonnen – trotz Training am Simulator. „Ich mochte die Strecke einfach nicht, bin nicht mit ihr warm geworden“, gesteht der 38-Jährige. Das einzige Ziel sei einfach gewesen: „Nix kaputt machen und nicht Letzter werden.“ Es kam doch ganz anders. „Ich habe mich in den Ring verliebt“, gibt Ebner zu – und gab kräftig Gas.

Pech im ersten Rennen

Schon im ersten von zwei Rennen fuhr der LKW-Fahrer um den Sieg mit – nur eine unglückliche Durchfahrtsstrafe verhinderte den Griff nach der Siegestrophäe. „Ich habe unter Gelb überholt. Als Streckenposten“, gibt der Salzburger, der in seiner Freizeit auch für die Sicherheit bei Motorsportevents sorgt, zerknirscht zu. Am Ende wurde es trotzdem noch ein starker vierter Platz.

Im zweiten Rennen aufs Podium

Im zweiten Rennen fuhr Ebner aber gleich wieder stark und wurde dafür am Ende belohnt: Der Sieger vom Spielberg sicherte sich an seinem Debüt-Wochenende mit Platz drei gleich einen Platz auf dem Podium! Dabei realisierte er gar nicht, wie groß seine Chance tatsächlich war. „Ich lag in meiner Klasse zeitweise in Führung, wusste das aber nicht. Ich dachte, ich wäre Dritter, und wollte diesen Platz unbedingt behalten, habe gekämpft und verteidigt wie ein Löwe. Dass ich eigentlich auf Platz eins gelegen bin, war mir gar nicht klar“, erzählt Ebner. Er wurde schließlich von Bart Siemienczuk überholt, nahm es aber sportlich: „Ein Profi weiß eben, wie er einen blutigen Amateur in einen Fehler zwingt“, so die Analyse. Am Ende standen für Ebner zwei Resultate, auf die er „sehr stolz“ ist.

Das erste Ziel ist das Finale

Für 2016 steht schon die insgesamt fünfte Teilnahme an der WISBI Challenge am Programm. „Für wirklich wenig Geld einen KTM X-Bow so am Limit zu bewegen ist einfach ein Traum“, erklärt Ebner, warum er wieder einmal in seinem erklärten Lieblingsauto mit dabei ist. Anfang September hat er die Führung in der Jahreswertung übernommen und die Konkurrenz mit einer Zeit von 39,79 Sekunden zumindest vorerst hinter sich gelassen. Das vorrangige Ziel sei ohnedies der Finaleinzug. "Dann sehen wir weiter, ob die Titelverteidigung möglich ist", gibt sich Ebner zurückhaltend. Am Red Bull Ring ist der Salzburger jedenfalls sowieso gerne: „Was das Projekt Spielberg bietet, ist meines Wissens nach einzigartig in Europa. Vom Eislaufen im Winter bis zur Formel 1 kann man dort alles erleben.“

„Einmal so einen Dicken fahren“

In der Zukunft will Christian Ebner vor allem weiterhin Spaß haben und am Gas bleiben. Er sei zwar zu alt, um professionell im Motorsport Fuß zu fassen, fürchtet er. „Aber man kann das ja am Red Bull Ring auch. Am Lieblingsspielplatz aller Benzinbrüder und –schwestern“, so der Teilzeit-Rennfahrer. Träumen ist für den Salzburger LKW-Fahrer trotzdem erlaubt. Zum Beispiel von der Truck Race Trophy am Spielberg: „Einmal so einen Dicken fahren wäre ein Traum“, gibt er zu. Oder die Rally Dakar! „Wenn mal jemand krank ist oder keine Lust hat zu reisen, gebt mir Bescheid“, bringt sich Ebner schon mal augenzwinkernd als Einspringer für das ganz große Abenteuer in Position.

Gas geben im KTM X-Bow

Die WISBI „Don’t crack under pressure“ Challenge powered by Tag Heuer ist jedenfalls kein lockerer Freizeitbewerb – und trotzdem das perfekte Rennerlebnis für Jedermann! Die eigenen Grenzen auszuloten, rasanten Spaß haben und einmal in einem KTM X-Bow richtig Gas geben ist das Ziel am Red Bull Ring, der übrigens als europaweit erste Rennstrecke eine WISBI Challenge anbietet.

Mitmachen darf dabei jeder. Nötig ist nur ein gültiger Führerschein, entsprechende Deutsch bzw. Englischkenntnisse und eine gute körperliche Verfassung. Den Tages- und Saisonsiegern winken dabei interessante Preise. Und um nur € 60,- für zwei gezeitete Runden! Die schnellsten Fahrer der Saison treten dann am 26. Oktober im großen Finale gegeneinander an – und wer weiß: Vielleicht ist dabei schon ein Rookie Challenge Sieger auf der Strecke.

Die Termine 2016

  • 3. September
  • 25. September
  • 9. Oktober
  • 23. Oktober
  • 26. Oktober - Finale

Alle weiteren Informationen, Anmeldung und Kontaktmöglichkeit finden Sie HIER.

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