MotoGP am Red Bull Ring: Faszinierende Fakten zum spannendsten Doppel-Rennen des Jahres

Ducati ist am Spielberg eine Macht. Marc Márquez kann hier nicht siegen. KTM hat wenig Glück beim Heimrennen. Und Andrea Dovizioso ist der schnellste Mann am Red Bull Ring. Die Geschichte des Österreich GP, erzählt im Rekordtempo.

4 Jahre sind seit dem Comeback der Königsklasse in Österreich vergangen. Heuer dürfen sich die Fans auf gleich zwei Rennwochenenden freuen: Live bei ServusTV können sie sowohl den Österreich GP am 16. August 2020 als auch den „Grand Prix der Steiermark“ am 23. August 2020 erleben.

Der Spielberg ist Ducati-Land                                               

Seit dem Comeback der MotoGP in Österreich hat Ducati hier jedes Rennen gewonnen: Andrea Iannone (2016), Andrea Dovizioso (2017 + 2019) und Jorge Lorenzo (2018). Mit 6 Podiumsplätzen in 4 Jahren ist der italienische Rennstall auch das erfolgreichste Team. Honda kommt auf 4 Plätze auf dem Podest, Yamaha auf 2. Ein anderes Team hat es noch nicht in die Top 3 geschafft.

Eine halbe Sekunde macht den Unterschied

Der Abstand zwischen Sieger und Zweiplatzierten hat in den vergangenen drei Jahren 0,519 Sekunden betragen – und zwar insgesamt! Erst auf der Ziellinie war klar, wer sich feiern lassen darf. Die Abstände zwischen Platz 1 und 2 im Detail: 2019: 0,213s / 2018: 0,130s / 2017: 0,176s / 2016: 0,938s

Der Red Bull Ring wird immer schneller

Andrea Dovizioso hat im Vorjahr exakt 39 Minuten und 34,771 Sekunden vom Start ins Ziel gebraucht. Beim ersten Rennen am Red Bull Ring 2016 hat die Siegesfahrt von Andrea Iannone rund 12 Sekunden länger gedauert. Die Durchschnittsgeschwindigkeit ist von 182,401 km/h (2016) auf 183,200 km/h (2019) gestiegen. Zum Vergleich: Das letzte Rennen am A1-Ring im Jahr 1997 hat Mick Doohan in 41:48,665 Minuten gewonnen und war dabei mit durchschnittlichen 173,5 km/h unterwegs.

Andrea Dovizioso ist „Mister Red Bull Ring”


Andrea Dovizioso I MotoGP 2019 am Red Bull Ring © Red Bull Content Pool

Kein anderer ist beim Österreich GP erfolgreicher als Andrea Dovizioso. Der Italiener im Dienst von Ducati ist bei jedem Rennen aus der ersten Reihe gestartet und bei jedem Rennen aufs Podium gefahren.

Marc Márquez kann am Red Bull Ring nicht gewinnen

Der achtfache Weltmeister ist von 2016 bis 2019 jedes Jahr als WM-Führender nach Österreich gekommen. Dreimal hat Marc Márquez die Pole Position erobert, dreimal ist er auf Platz 2 gefahren, aber der Sieg war ihm nie vergönnt. Besonders bitter: Es war jedes Jahr richtig knapp, mehr als 2 Zehntelsekunden haben Marc nie gefehlt zum Triumph. Kleines Trostpflaster: Mit einer Rundenzeit von 1:23,023 (Q2 2019) gehört dem amtierenden Champion zumindest die „Fastest Ever Lap“ am Red Bull Ring.

Der Red Bull Ring ist die schnellste Rennstrecke der Welt

Auf keiner anderen Rennstrecke der Welt wird durchschnittlich schneller gefahren als am Red Bull Ring. Der schnellste gefahrene Durchschnittsspeed am Spielberg liegt bei 187,2 km/h (Marc Márquez), auf Platz 2 in dieser Kategorie folgt Philip Island (AUS) mit 182,173 km/h, auf Platz 3 Buriram (TH) mit 182,097 km/h.

Die Desmosedici ist das Maß der Dinge beim Topspeed

Schnell, schneller, Ducati. Seit 2016 hat der italienische Rennstall mit der Desmosedici an jedem Rennwochenende am Spielberg den Topspeed geliefert. Der Geschwindigkeitsrekord liegt aktuell bei 316,7 km/h, gefahren von Andrea Dovizioso beim Rennen 2019.

KTM hatte bisher wenig Glück beim Heimrennen

Pol Espargaró I MotoGP 2019 am Red Bull Ring © Red Bull Content Pool

Seit 3 Jahren steht mit KTM auch ein Werksteam aus Österreich am Start – bisher erfolglos. Nummer 1-Fahrer Pol Espargaró ist zweimal ausgefallen und einmal verletzungsbedingt nicht angetreten, einzig Testfahrer Mika Kallio konnte mit Platz 10 bei der Premiere 2017 zumindest einen Achtungserfolg einfahren. 2019 kam mit Miguel Oliveira der erste Lichtblick für das KTM-Satellitenteam Tech 3: Der Portugiese schaffte es im Vorjahr auf Platz 8. Nach dem ersten Sieg für das KTM Werksteam mit dem Rookie in der MotoGP Brad Binder vergangenes Wochenende in Brünn, blicken nun alle Augen gespannt auf die kommenden zwei Rennen am Red Bull Ring.

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