Renndrohne vs. Rennbike: Die schnellste Verfolgungsjagd am Spielberg

Der Topspeed von Alex Márquez am Red Bull Ring liegt bei exakt 313 km/h. Ist diese Performance im freien Flug zu schlagen? Eine FPV Renndrohne wollte es genau wissen und hat den Repsol-Honda Piloten zum Duell gefordert. Hier das Video vom Hightech-Showdown – und alle Infos zur Rennstrecke.

Der Red Bull Ring ist eine Herausforderung: die nach außen hängenden Kurven, die harten Bremsmanöver und die Highspeed-Passagen bringen auch die besten Motorsportler an ihre Grenzen. Kann eine Renndrohne auf dieser Strecke besser performen als die Königsklasse der Motorrad-WM? Kann die Maschine den Menschen schlagen? Die Antwort gibt es hier:

Tracklap: So geht die perfekte Runde am Red Bull Ring

Kurve 1 – Niki Lauda Kurve.

Richtig eng wird es auf dem Red Bull Ring gleich nach dem Start in der Niki Lauda Kurve, wo ein 90-Grad-Turn athletische Meisterleistungen abverlangt. Die Rider bremsen auf 80 km/h ab und bereiten sich vom zweiten Gang ausgehend auf die Highspeed-Bergauf-Tour zum höchstgelegenen Punkt am Spielberg vor.

Vom Vollgas in den ersten Gang – Kurven 2 und 3.

Kurve 2 hat es in sich, auch wenn es auf dem Papier nicht danach aussehen mag. Im sechsten Gang rasen die Zweirad-Helden durch den Knick, der bei 310 km/h ordentlich Richtung macht, auf die Haarnadel in Turn 3 – die AMS AG Kurve – zu. Dort müssen die Rider ihre Bikes auf 55 km/h im ersten Gang runterbremsen, um die Ideallinie in der langsamsten Kurve der MotoGP-Saison zu finden. Die Drehzahl rasselt in tiefste Regionen. Wer den Verkehr gut im Griff hat und eine saubere Linie erwischt, ist gerüstet für die Top-Speed-Passage auf der Schönberg-Geraden. Mit 320,4 km/h heizte Andrea Dovizioso hier beim Österreich-GP 2020 über die schnellste Stelle der österreichischen Grand-Prix-Strecke.

Kurven 4 und 5.

Eben noch mit Höchstgeschwindigkeit unterwegs, muss das Bike in der abschüssigen Bremszone zur Rauch-Kurve (4) im zweiten Gang bei 70 km/h eingefangen werden, damit die Fahrt vorbei an der Tribüne Nord fortgesetzt werden kann. Der Motor heult kurz auf und im dritten Gang geht es mit über 170 km/h durch die fünfte Kurve am Spielberg.

Kurven 6 und 7 doppellinks – die Reifen atmen durch.

Bei 70 Prozent Rechtskurven lässt der Red Bull Ring die MotoGP-Reifen in den Linkskurven 6 und 7 aufatmen. Fingerspitzengefühl ist gefragt, die Temperatur auf der linken Seite der Pneus ist deutlich niedriger und zudem fällt die Strecke ab. Dritter Gang, 95 km/h, kurzes Hochbeschleunigen, zurück in den Dritten und ab geht’s in den finalen Sektor der Strecke!

Schneller Richtungswechsel zur Kurve 8 und hinein in die Rindt-Kurve.

Hier beginnt das Grande Finale einer perfekten Runde auf dem Red Bull Ring. Die Rider müssen sich optimal positionieren, um zwei Kurven später die letzte Chance auf ein Überholmanöver nutzen zu können. Mit einem schnellen Richtungswechsel im vierten Gang in Turn 8 und 175 km/h steuern die MotoGP-Raketen auf die legendäre Rindt-Kurve zu, die im dritten Gang bei 110 km/h genommen wird.

Finale Schlacht in der Zielkurve.

Einmal noch atmen die MotoGP-Heroes in der kurzen Geraden hinab zur finalen Kurve 10 des Red Bull Ring kurz durch, bevor sie im zweiten Gang mit 100 km/h um die Ecke biegen und sich hineinstürzen in die 626 Meter lange Start-Zielgerade. Für spektakuläre Szenen ist die Zielkurve am Spielberg bekannt. 2017 und 2019 haben sich dort Andrea Dovizioso und Marc Márquez entscheidende Zweikämpfe geliefert. Beide Male katapultierte der Italiener seine Ducati in letzter Sekunde an die Spitze zum Sieg!

Red Bull Ring – Streckendaten MotoGP:

Länge: 4,318 Kilometer
Kurven: 10 (3 links, 7 rechts)
Maximales Gefälle: 9,3 %
Maximale Steigung: 12 %
Breite: 12-13 Meter           
Höhenunterschied: 65 Meter
Seehöhe: 677 Meter
Rundenanzahl: 28
Schnellste Rennrunde: 1:23,827 Minuten / Andrea Dovizioso (2019)
All Time Lap Record: 1:23,027 Minuten / Marc Márquez (2019, Q2)

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